Palabra Praxis

Logopädie & Ergotherapie Spandau

Willkommen in unserer Praxis für Logopädie & Ergotherapie in Berlin-Spandau!
Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, Sprache, Stimme, Schlucken und Motorik sicher zu beherrschen. Ob Sie einen Logopäden in Spandau für die Rehabilitation nach einem Schlaganfall suchen oder ergotherapeutische Hand-/Arm-Therapie nach einer Operation benötigen – wir entwickeln einen individuellen, alltagsnahen Behandlungsplan mit klaren, messbaren Zielen. Interdisziplinär, evidenzbasiert und mit viel Empathie begleiten wir Sie Schritt für Schritt zu spürbaren Fortschritten.

Logopädie & ergotherapie

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Logopädie & Ergotherapie in Berlin Spandau

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Du willst von Anfang an mitgestalten? Für unsere Praxis für Logopädie & Ergotherapie in Berlin-Spandau bauen wir ein engagiertes Kernteam auf. Bei uns bekommst du Zeit für gute Therapie, echte Supervision und ein Umfeld, in dem deine Schwerpunkte zählen. Bewerbungen sind herzlich willkommen.

Leistungen – Logopädie & Ergotherapie Spandau

Ob Stimmaufbau nach Kehlkopf-OP, Hand-/Arm-Rehabilitation nach Unfall oder spielerische Frühförderung im Vorschulalter – Logopädie & Ergotherapie Spandau bietet ein vollständiges Angebot für Erwachsene und Kinder. Jede Behandlung in unserer Praxis beginnt mit einer strukturierten Diagnostik und mündet in einen individuellen, alltagsnahen Trainingsplan, damit Ihre Ziele schnell und messbar erreicht werden.
Fazialisparese

Logopädische Leistungen für Erwachsene

Wir beginnen mit einer strukturierten Diagnostik (Anamnese, standardisierte Tests, Stimm-/Sprech-/Schluckprofil) und leiten daraus klare Therapieziele ab – alltagsnah, messbar und mit Heimübungen, die wirklich in Ihren Tag passen.

Bei motorischen Sprechstörungen trainieren wir Atem-, Stimm- und Artikulationskoordination, verbessern Lautstärke, Deutlichkeit, Sprechtempo und Prosodie und steigern die Ausdauer. Je nach Grunderkrankung (z. B. Parkinson, MS, Schlaganfall) kombinieren wir Lautstärketraining, Rate-Control und Prosodiemuster mit Übungen zur Artikulationspräzision. Alltagssituationen – kurze Präsentationen, Vorlesen, Teamgespräche – fließen früh in die Therapie ein, damit Fortschritte dort ankommen, wo du sie brauchst.

Nach neurologischen Ereignissen arbeiten wir an Wortfindung, Satzbau, Sprachverständnis sowie Lesen und Schreiben – immer mit Blick auf deine Kommunikationsziele. Evidenzbasierte Verfahren wie semantische und phonologische Therapie, satzorientierte Ansätze oder Script-Training werden mit konversationsorientierter Arbeit verbunden. Angehörige erhalten konkrete Strategien, um Gespräche zu erleichtern: Tempo anpassen, visualisieren, gezielt nachfragen. So wächst die Sicherheit in Arztgesprächen, bei Behördenwegen und im Familienalltag.

Wenn die Planung von Sprechbewegungen gestört ist, bauen wir Sprechen systematisch wieder auf – von Silben und häufigen Wortmustern bis hin zu spontaner Rede. Taktile-kinästhetische, visuelle und auditive Hilfen strukturieren Bewegungsfolgen, während rhythmische und metrische Verfahren Koartikulation und Sprechfluss stabilisieren. Durch hohe Wiederholungsraten, kurze Übungsschleifen und konsequenten Alltagstransfer werden neue Routinen belastbar – am Telefon, im Gespräch und in beruflichen Situationen.

Ziel der Therapie ist es, Kommunikation, Orientierung und möglichst viel Alltagskompetenz zu erhalten. Nach einer behutsamen Diagnostik (Sprachverstehen, Wortabruf, Gesprächsführung, Lesen/Schreiben, Alltagskommunikation) legen wir konkrete, erreichbare Ziele fest – etwa Namen/Wörter abrufen, kurze Gespräche führen, Arzttermine verstehen oder Einkaufslisten nutzen. Wir arbeiten mit fehlerarmem Lernen und Spaced-Retrieval, damit wichtige Informationen (z. B. Namen, Wege, Routinen) durch kurze, wiederholte Übungsintervalle langfristig abrufbar bleiben. Biografische Inhalte – Fotos, vertraute Orte, Musik – schaffen emotionale Andockpunkte und erleichtern Gesprächsanlässe. Für den Alltag entwickeln wir sichtbare, einfache Hilfen: große Wochenpläne, Bildkarten, Wegweiser in der Wohnung, Erinnerungskarten für Medikamente oder Telefonnummern, auf Wunsch auch kommunikative Hilfsmittel (z. B. Kommunikationsbüchlein, Tablet-Vorlagen).
Ein zentraler Baustein ist die Angehörigenberatung: Wir zeigen, wie Gespräche mit angepasstem Tempo, klaren Fragen, Blickkontakt und Visualisierungen gelingen, und wie Überforderung vermieden wird (Reizreduktion, Pausen, Routinen). Regelmäßige Kurzchecks machen Fortschritte sichtbar und helfen, Therapie und Hilfen an den Verlauf anzupassen – mit dem Ziel, Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.

Sind mehrere Bereiche betroffen – z. B. Aphasie/Dysarthrie, Redefluss und Schlucken nach Schlaganfall –, stimmen wir Ziele eng mit Ergo- und Physiotherapie ab. Zu Beginn priorisieren wir Ernährungssicherheit (Konsistenz, Haltungs- und Kompensationstechniken, Atem-/Hustenmanagement) und verständliche, funktionale Kommunikation in Alltagssituationen (Familie, Telefon, Arztgespräch). Darauf aufbauend trainieren wir Wortfindung, Satzbau, Artikulation, Lautstärke/Tempo und Rückfallstrategien für anspruchsvolle Situationen (Meetings, Behörden, Einkaufen). Die Therapie erfolgt zielorientiert und messbar (z. B. Zielerreichungsskalen, Verständlichkeits-Ratings) – in der Praxis, bei Hausbesuchen oder per Videotherapie (wenn verordnet und sinnvoll).
Jede Einheit endet mit kurzen, durchführbaren Heimübungen und einem klaren Transferplan: ein Telefonat vorbereiten und führen, einen Termin vereinbaren, ein Formular ausfüllen, ein gemeinsames Essen sicher gestalten. Wo nötig, passen wir Hilfsmittel und Umgebung an (z. B. Merklisten, Gesprächsleitfäden, Raumakustik, Esshilfen) und binden Angehörige als Kommunikationspartner ein. So wird aus Therapie alltagsfeste Routine – mit spürbaren Effekten auf Selbstständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität.

Ergotherapeutische Leistungen für Erwachsene

Ergotherapie für Erwachsene hilft, Alltags-, Berufs- und Freizeitfähigkeiten nach Krankheit, Unfall oder Operation gezielt zurückzugewinnen. Wir fördern Hand- und Armfunktion, Koordination, Kraft und Feinmotorik, stärken Aufmerksamkeit & Gedächtnis und trainieren alltagsnahe Routinen (ADL). 

Nach Schlaganfall, Hemiplegie, Neglect, Apraxie, Facialisparese sowie Hirnleistungs- und Sensibilitätsstörungen liegt der Fokus auf der Rückgewinnung alltagsrelevanter Funktionen. Wir starten mit einer strukturierten Befunderhebung (u. a. Motorik, Sensibilität, Kognition, Visuokonstruktion, Neglect-Screening) und definieren konkrete Teilziele: Transfer, Ankleiden, Körperpflege, Schreiben/ Smartphone-Bedienung, Kochen oder sichere Mobilität im häuslichen Umfeld.

Therapeutisch arbeiten wir mit sensomotorischem Training, Koordinations- und Kraftaufbau, bilateralen Übungen, Spiegeltherapie, Wahrnehmungsförderung, Task-orientiertem Training (Alltagsaufgaben in Therapieschritten), Constraint-orientierten Elementen (Einschränken der gesunden Seite, wenn sinnvoll) sowie mit Hilfsmittel- und Umfeldanpassungen. Wir schulen Kompensationsstrategien (z. B. visuelle Scans bei Neglect), üben Energiespartechniken und integrieren Heimprogramme mit klarer Dosierung. Angehörige werden nach Wunsch einbezogen, damit Transfer und Motivation im Alltag gelingen.

Bei Karpaltunnelsyndrom, Nervenläsionen, komplexen Handverletzungen sowie Sehnen-, Kapsel-, Knochen- und Gelenkbeteiligungen planen wir die Therapie entlang der Heilungsphasen. Zu Beginn stehen Schmerzreduktion, Ödemkontrolle (Hochlagerung, Kompression, aktive Pumpübungen), Narbenmanagement (Mobilisation, Querfriktion, Silikon, Taping) und Schonhaltungsabbau im Vordergrund. Es folgen Sehnen- und Nervengleitübungen, aktive/assistive Beweglichkeitssteigerung, Feinmotorik- und Griffkraftaufbau (Pinzettengriff, Dreipunktgriff, Zylinder-/Kugelgriff), Propriozeption sowie Schienenversorgung (Lagerungs-, Funktions- oder Nacht-/Arbeits­schienen) in Abstimmung mit der Ärztin/dem Arzt.

Der Alltagstransfer ist zentral: Tastatur- und Mausbedienung, Werkzeug-Handling, Kochen, Flaschen/Gläser öffnen, Kinder tragen – alles wird arbeits- und haushaltsnah trainiert. Ergonomische Beratung (Greifweiten, Hebel, Hilfsmittel), Belastungsdosierung und Rückfallprophylaxe schließen die Versorgung ab.

Bei motorischen Defiziten mit ADL-Einschränkungen, Burnout/Depression, ADHS (Erwachsene) oder Persönlichkeitsstörungen kombinieren wir kognitive Funktions­trainings (Aufmerksamkeit, Arbeits-/Langzeitgedächtnis, Planen, Problemlösen) mit metakognitiven Strategien (Selbstinstruktion, Fehleranalyse, Strategietagebuch). Wir etablieren Struktur- und Zeitmanagement (Wochen-/Tagespläne, Checklisten, Priorisieren nach Eisenhower), Pacing & Energiemanagement (Belastungs-/Erholungswechsel), Achtsamkeits- und Atemtechniken sowie exekutives Training im echten Alltag: Einkauf planen, Rechnungen managen, berufliche Aufgaben takten, soziale Interaktionen vorbereiten.
Ziel ist stabile Teilhabe in Beruf, Haushalt und Freizeit. Auf Wunsch beziehen wir Bezugspersonen ein, definieren Frühwarnzeichen und entwickeln Notfall-Routinen (Was tun bei Überlastung?), damit Fortschritte nachhaltig bleiben.

Im höheren Lebensalter und rund um Operationen arbeiten wir sturzpräventiv und funktionsorientiert: Kraft, Balance, Geh- und Stand­sicherheit, Feinmotorik, Greif-/Tragfähigkeit und Dual-Task-Fähigkeiten (Gehen + kognitive Aufgabe). Prä-OP bereiten wir Bewegungsabläufe, Hilfsmittel (Greifzange, Strumpfanzieher, Duschsitz), Wohnraumanpassungen (Haltegriffe, Teppichmanagement) und Atem-/Hustentechniken vor. Post-OP begleiten wir Mobilisation, Gelenkschutz, Narbenpflege, Dosierung von Belastung und das sichere Wiedererlernen von ADL (Ankleiden, Hygiene, Kochen).
Wir vermitteln Energiesparregeln, planen Tagesstruktur, üben Treppen-/Transfertechniken und prüfen die Hilfsmittelakzeptanz. Regelmäßige Outcome-Messungen (z. B. Timed-Up-and-Go, Greifkraft, Zielerreichungsskalen) machen Fortschritte sichtbar.

Bei rheumatologischen Erkrankungen stehen gelenkschonende Bewegungsmuster, Schmerzreduktion, Inflammationsmanagement und Erhalt der Handfunktion im Fokus. Wir schulen Gelenkschutzprinzipien (Lastverteilung, größere Griffweiten, Hebel), passen Hilfsmittel an (Ergo-Besteck, Flaschenöffner, Schreibhilfen) und trainieren Ökonomisierung von Aktivitäten (Planen, Pausieren, Delegieren).
Im kardiovaskulären Kontext arbeiten wir alltags- und belastungsorientiert: Ausdauer- und Atemtraining, Aktivitätsdosierung mit Borg-Skala, Risikomonitoring (in Abstimmung mit der Ärztin/dem Arzt) sowie Lebensstil-Routinen, die wirklich durchhaltbar sind (z. B. 10-Min-Blöcke, Treppen- statt Fahrstuhlintervalle, aktive Erholung). Ziel ist eine symptomorientierte Steigerung der Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Überlastungsprävention.

ergotherapie bei erwachsenen
Logopädie & ergotherapie

Logopädische Leistungen für Kinder

Zu Beginn steht eine sorgfältige Diagnostik: Wir sprechen mit Eltern und – je nach Alter – mit dem Kind, beobachten Sprache, Aussprache, Grammatik, Redefluss, Stimme und Hörverstehen im Spiel und im Gespräch und nutzen bei Bedarf standardisierte Tests. Aus den Ergebnissen leiten wir klare, alltagsrelevante Therapieziele ab und erstellen einen Behandlungsplan mit sinnvoller Frequenz.

Viele Kinder profitieren von einem Sprachaufbau, der systematisch, aber spielerisch erfolgt. Wir erweitern Wortschatz und Grammatik in echten Handlungssituationen: beim Bauen, Basteln, Rollenspiel oder Vorlesen. Das Kind erlebt Sprache als Werkzeug, um Ideen umzusetzen, Wünsche zu äußern, Geschichten zu erzählen und mit anderen Kindern mitzuhalten. Bei Dysgrammatismus arbeiten wir schrittweise an Verbformen, Pluralbildung, Präpositionen und Satzbau, immer mit Fokus auf Verstehen und aktiven Gebrauch. Bei Late Talkern begleiten wir Eltern mit klaren, leicht umsetzbaren Strategien für den Alltag, damit Sprachimpulse häufig, positiv und ohne Druck stattfinden.

Bei kindlicher Heiserkeit, stimmlicher Ermüdung oder dauerhaft hohem Sprechniveau starten wir mit einer spielerischen Stimm-Diagnostik: Wie klingt die Stimme in Ruhe, im Unterricht, beim Toben? Welche Rolle spielen Trinkmenge, Raumakustik, Erkältungen oder Allergien? Darauf bauen wir ein kindgerechtes Programm aus Atem-, Resonanz- und Stimmspiel-Übungen auf (Summen, Sirenen, „Strohhalm-Übungen“/semi-okkudierte Vokalisation), kombiniert mit Haltungs- und Körperspannungstraining. So lernt dein Kind, wie sich eine gesunde, tragfähige Stimme anfühlt – ohne zu pressen.
Im Alltag üben wir Stimmhygiene: ausreichend trinken, „Lärmpausen“ einbauen, rufen vs. sprechen unterscheiden, günstige Sitzplätze im Klassenraum nutzen und Signale für leise/laut einführen. Für Lehrkräfte geben wir kurze, praktische Hinweise (z. B. nonverbale Aufmerksamkeitszeichen), damit die Stimme auch im Unterricht geschont wird. Ziel ist eine klare, belastbare Kinderstimme, die Singen, Vorlesen und lebendiges Erzählen mühelos mitmacht.

Bei VED ist nicht die Muskelkraft das Problem, sondern die Planung und Programmierung der Sprechbewegungen. Wir beginnen deshalb sehr strukturiert: Silben- und Lautmuster werden intensiv geübt und in kleinen Schritten zu Wörtern und Sätzen ausgebaut – mit taktile-kinästhetischen Impulsen, rhythmischen Cues, Spiegelarbeit und stark angeleitetem Mit- und Nachsprechen. Viele, eng getaktete Wiederholungen festigen die Bewegungsabfolgen; häufig verwendete Alltagswörter stehen früh im Fokus, damit Fortschritte hörbar im Alltag ankommen.
Parallel stärken wir das Lautbewusstsein und schaffen Erfolgsmomente in spontanen Situationen: sich melden, kurze Antworten geben, kleine Vorträge halten. Ein Mini-Übungsplan für zu Hause (2–5 Minuten, mehrmals täglich) stabilisiert die neuen Routinen; Eltern erhalten einfache Anleitungsformeln, damit das Üben kurz, positiv und ohne Druck gelingt.

Offener Mundschluss, niedrige Zungenruhelage oder ein „pressendes“ Schluckmuster beeinflussen Aussprache, Zahnstellung und Kieferentwicklung. Wir trainieren Lippen- und Zungenkraft, die korrekte Zungenruhelage am Gaumen, Nasenatmung sowie ein physiologisches Schluckmuster – zunächst isoliert, dann beim Trinken, Essen und Sprechen. Wo sinnvoll, stimmen wir uns mit Kieferorthopädie, Zahnmedizin oder HNO ab (z. B. bei vergrößerten Rachenmandeln).
Nach LKGS-Versorgung begleiten wir den gezielten Lautaufbau: Artikulationsorte werden neu „entdeckt“, Drucklaute sicher produziert und in Wörter, Sätze und Alltag übertragen. Wir erklären kindgerecht, warum bestimmte Laute anders klingen und wie das Kind sie bewusst steuern kann. Eltern erhalten klare Übungsimpulse für Mahlzeiten, Vorlesen und kurze Gesprächssituationen, damit sich richtige Muster dauerhaft etablieren.

Damit Therapie wirklich im Alltag wirkt, arbeiten wir eng mit allen Bezugspersonen zusammen. Eltern bekommen kurze, machbare Heimübungen (2–5 Min.), die an bestehende Routinen andocken – z. B. vor dem Zubettgehen, nach der Schule oder vor dem Vorlesen. Mit Einverständnis der Eltern tauschen wir uns mit Kita/Schule aus: klare, kurze Arbeitsaufträge, passende Aufgabenlängen, günstige Sitzplätze, Gelegenheiten zum Erzählen und kleine Stimm- oder Sprachpausen.
Wir vereinbaren sichtbare Zwischenziele (z. B. „/s/ in 10 Zielwörtern richtig“, „3 Min. flüssiges Vorlesen ohne Pressen“) und prüfen den Fortschritt regelmäßig. So werden Erfolge beobachtbar – zu Hause, im Morgenkreis, auf dem Schulhof und im Unterricht – und dein Kind erlebt Sprache und Stimme als etwas, das stark, verlässlich und freudig funktioniert.

Ergotherapeutische Leistungen für Kinder

Am Anfang steht eine sorgfältige Befunderhebung mit dir und deinem Kind: ein strukturiertes Elterngespräch, Beobachtung in Spiel- und Alltagssituationen und – je nach Fragestellung – standardisierte Screenings für Motorik, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Handlungsplanung. Aus diesen Bausteinen formulieren wir gemeinsam konkrete, alltagsrelevante Ziele (ICF-orientiert) und legen einen Behandlungsplan fest.

Viele Kinder scheitern nicht am Wollen, sondern am Können – die Verarbeitung von Sinnesreizen ist zu stark, zu schwach oder uneinheitlich. In der Therapie setzen wir deshalb gezielt vestibuläre (Gleichgewicht), propriozeptive (Körperwahrnehmung) und taktile Reize ein. So entwickelt dein Kind ein klareres Körperschema, steuert Bewegungen sicherer und kann Umgebungsreize besser einordnen. Wir gestalten spielerische Settings mit schnellen Erfolgserlebnissen: Mut wächst, Frust sinkt, Selbstvertrauen entsteht. Für zu Hause empfehlen wir kurze, feste Rituale – etwa ein zweiminütiges Bewegungs-Warm-up vor den Hausaufgaben –, damit Fortschritte verlässlich im Alltag ankommen.

Therapeutisch bauen wir die sensomotorische Basis systematisch auf: Koordinations- und Krafttraining, bilaterale Aufgaben, Spiegelarbeit und Wahrnehmungsschulung, eingebettet in alltagsorientierte Aufgabenketten. Wo sinnvoll, arbeiten wir zeitweise mit fokus­sierter Nutzung der schwächeren Seite, passen Hilfsmittel und Umgebung an und vermitteln kompensatorische Strategien wie visuelle Suchläufe oder klare Schritt-Pläne. Energie- und Pausenmanagement verhindert Überlastung; präzise dosierte Heimprogramme sorgen für Kontinuität. Eltern und andere Bezugspersonen binden wir auf Wunsch eng ein – so gelingt der Transfer aus der Therapie in Familie, Kita und Schule.

Vom Klettern und Balancieren bis zum Stifthalten und Schreiben: Wir bauen Rumpfstabilität, Koordination, Kraft und Ausdauer auf, trainieren beidseitige Kooperation der Hände, Überkreuzen der Mittellinie und ein fein dosiertes Greifen. In der Graphomotorik arbeiten wir an Stiftführung, Druckdosierung, Linienführung und Schriftflüssigkeit – mit ergonomischer Sitz- und Tischposition, passenden Stiftaufsätzen und rasch sichtbaren Erfolgserlebnissen. Bei unklarer Händigkeit testen wir behutsam und unterstützen eine stabile Dominanz, damit Schreiben weniger Kraft kostet.
Der Alltagstransfer ist zentral: Tastatur- und Mausbedienung, Werkzeug-Handling, Kochen, Flaschen/Gläser öffnen, Kinder tragen – alles wird arbeits- und haushaltsnah trainiert. Ergonomische Beratung (Greifweiten, Hebel, Hilfsmittel), Belastungsdosierung und Rückfallprophylaxe schließen die Versorgung ab.

Wenn Aufmerksamkeit leicht abgleitet, die Geduld schnell reißt oder Planung schwerfällt, bleibt vorhandenes Potenzial oft ungenutzt. Deshalb stärken wir gezielt Aufmerksamkeitsspanne, Arbeitsgedächtnis, Planung/Organisation, Impulskontrolle und Selbststeuerung – kindgerecht, spielerisch und mit klaren Mini-Zielen, die Erfolgserlebnisse greifbar machen. Dabei führen wir Pacing ein (kluger Wechsel aus Aktivität und Pause), nutzen Start-Strategien („Wie komme ich ins Tun?“) und Dranbleibe-Strategien („Wie halte ich durch?“), arbeiten mit Timern/Visualisierungen und übersetzen große Aufgaben in kleine, machbare Schritte. Der Transfer in Kita und Schule ist fest eingeplant: Wir zeigen, wie sich Arbeitsblätter vorstrukturieren, Anweisungen vereinfacht und in Reihenfolge gebracht werden, wie Materialien sinnvoll sortiert sind (z. B. Farb-/Symbolsystem) und wie eine realistische Hausaufgabenplanung mit Zeitschätzung, Pausenfenstern und kurzer Abschlusskontrolle funktioniert. So entstehen Routinen, die Konzentration entlasten, Frust reduzieren – und Fortschritte dort sichtbar machen, wo sie zählen.

Ergotherapie zielt auf Teilhabe: Anziehen, Schuhe binden, Zähneputzen, selbstständig essen, mit Messer und Gabel umgehen, in der Garderobe zurechtkommen, Ranzen organisieren, Uhrzeit und Wege einschätzen. Wir zerlegen Schritte in machbare Teilziele, üben sie greifbar im Therapieraum und festigen sie zu Hause – kurz, regelmäßig und ohne Druck. Wo sinnvoll, ergänzen Hilfsmittel und Anpassungen (z. B. Anziehhilfen, rutschfeste Unterlagen), damit Routinen zuverlässig gelingen.

Starke Gefühle sind normal – entscheidend ist, wie Kinder damit umgehen. Wir beginnen mit kindgerechter Psychoedukation: Welche Gefühle gibt es? Wie fühlen sie sich im Körper an (Herzklopfen, „Kloß im Hals“, kribbelnde Hände)? Welche Auslöser lassen Wut, Angst oder Rückzug entstehen? Auf dieser Basis üben wir das Benennen von Gefühlen und das Erkennen früher Warnsignale, damit dein Kind rechtzeitig gegensteuern kann, bevor es „zu spät“ ist.

Im nächsten Schritt vermitteln wir konkrete Werkzeuge für den Alltag. Dazu zählen Atemtechniken (z. B. Box-Breathing 4-4-4-4 oder „Kerze pusten“), eine klare Stopp-Strategie (Handzeichen + inneres „Stopp!“), Selbstinstruktionen („Ich schaffe das in kleinen Schritten. Erst eins, dann Pause.“) und Handlungsalternativen bei Wut oder Überforderung. Mit visuellen Hilfen – Gefühlsskala, Ampel (Grün/Gelb/Rot), Schritt-Karten, Timer – wird Verhalten vorhersagbarer und leichter steuerbar. Ein „Wenn-dann“-Plan (z. B. „Wenn ich merke, dass ich laut werde, dann hole ich 3 tiefe Atemzüge, drücke meinen Stressball und bitte um 2 Minuten Pause.“) macht das Vorgehen glasklar. Für sensorische Entlastung richten wir – je nach Kind – eine kleine Beruhigungsroutine ein: kurze Bewegungs- oder Druckreize (Wandstütz, Igelball, Schultern drücken), ein definierter Ruheplatz oder leise Musik.

Damit das nicht nur in der Therapie klappt, üben wir Übertragung in Alltagssituationen: Streit um Spielzeug, Aufgabenstart, ungeplante Wechsel, Lärm in der Klasse. Wir gestalten Mini-Übungen (2–5 Minuten), die zu Hause leicht einzubauen sind, und nutzen Erfolgstagebücher oder Stickerpläne, um Fortschritte sichtbar zu machen. Eltern erhalten klare Leitplanken für Co-Regulation: ruhig bleiben, kurz und konkret anleiten, eine Strategie anbieten, Erfolge sofort verstärken – und danach gemeinsam reflektieren („Was hat geholfen? Was probieren wir morgen?“).

Ergotherapie bei kindern

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Unsere Praxis - Logopädie & Ergotherapie an einem Ort

Unsere Räume bieten separate Sprach‑/Stimmzimmer, einen großzügigen Ergotherapieraum mit Kletter‑ und Balancemodulen sowie eine kindgerechte Spielecke. Digitale Diagnosetools und modernste Therapiematerialien sorgen für motivierende Sitzungen.

So finden Sie unsere Praxis in Spandau

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Galenstraße 6, 13597 Berlin-Spandau erreichst du bequem mit der U7 bis S+U Rathaus Spandau; von dort sind es etwa 5–7 Minuten zu Fuß.

Alternativ fährst du mit S-Bahn (S3/S9) oder Regionalzügen bis Berlin-Spandau.

Direkt an der Galenstraße halten die Buslinien X33, 130, 136, 237 (nachts N7, N30); am Knoten S+U Rathaus Spandau bestehen zusätzliche Busverbindungen.

Mit dem Auto

Die Parkplatzsituation um die Praxis ist gut. Nur wenige Meter entfernt befindet sich ein öffentlicher Parkplatz.

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    FAQ zu unserer Logopädie & Ergotherapie

    Liegt eine ärztliche Verordnung für logopädische Behandlung vor, erstatten alle gesetzlichen Krankenkassen die Behandlungskosten. Für Kinder und Jugendliche besteht keine Zuzahlung. Erwachsene zahlen 10% Eigenanteil und 10€ Rezeptgebühr (pro Verordnung).

    Ein Rezept (ärztliche Verordnung) erhalten Patienten in der Regel von ihrem Hausarzt.

    • Für Logopädie können außerdem auch Kinderärzte, HNO-Ärzte, Neurologen, Phoniater sowie Zahnärzte und Kieferorthopäden eine Verordnung ausstellen – sofern es im fachlichen Zusammenhang steht (z. B. bei myofunktionellen Störungen oder Kieferfehlstellungen).

    • Für Ergotherapie dürfen neben Hausärzten auch Kinderärzte, Neurologen, Orthopäden, Psychiater und weitere Fachärzte (z. B. Rheumatologen) eine Verordnung ausstellen.

    Sobald Ihnen eine ärztliche Verordnung für die entsprechende Diagnostik oder Therapie vorliegt, können wir gemeinsam mit der Behandlung starten.

    In der ersten Therapie, lernen wir uns kennen und führen ein Anamnesegespräch durch. Danach führen weitere Diagnostiken durch. Je nach Störungsbereich, testen wir den Wortschatz, das Hörverständnis, oder die Schreib- und Leseleistung. Basierend auf diesen Ergebnissen und dem ärztlichen Befund erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Diesen besprechen wir mit Ihnen und erklären auch, wie Sie die Therapie bestmöglich unterstützen können. Bitte bringen Sie daher etwas mehr Zeit mit, damit wir Ihre Fragen beantworten können.

    Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach Diagnose und Fortschritt. Manche Patient:innen benötigen 10 Einheiten, andere mehrere Monate. Wir passen den Plan regelmäßig an messbare Ergebnisse an.

    Bei ärztlich bestätigter medizinischer Notwendigkeit kommen wir zu Ihnen; geeignete Störungsbilder können via Videotherapie behandelt werden.

    Viele Patientinnen und Patienten erleben, dass es in Berlin nicht einfach ist, zeitnah einen Platz in der Logopädie oder Ergotherapie zu bekommen. Auch in unserer Praxis in Spandau gibt es Wartelisten – dennoch versuchen wir, den Einstieg so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Für dringende Fälle reservieren wir feste Kapazitäten. Außerdem können Sie Ihre Chancen auf einen schnellen Therapiebeginn deutlich erhöhen, wenn Sie:

    • verschiedene Tageszeiten wahrnehmen können,

    • offen für Gruppen- oder Videotherapie sind,

    • bereit sind, mehrmals pro Woche Termine wahrzunehmen,

    • vorübergehend auf einen festen Wochentermin verzichten.

    So gelingt es uns häufig, Patientinnen und Patienten deutlich schneller zu versorgen.

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