Palabra Praxis

Logopädie & Ergotherapie in Hamburg Altona

In unserer logopädischen Praxis in Hamburg-Altona an der S-Bahn Bahrenfeld unterstützen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken – evidenzbasiert, einfühlsam und alltagsnah. Ergänzend bietet unsere Ergotherapie in Altona zielgerichtete Hilfe bei Motorik, Hand- und Armfunktionen, Aufmerksamkeit/Kognition und Selbstständigkeit im Alltag.
Ob Logopädie für die Sprachentwicklung oder Ergotherapie bei motorischen oder verhaltensbezogenen Auffälligkeiten : Wir arbeiten mit klaren Therapiezielen, kurzen Heimübungen und einem konsequenten Transfer in Schule, Beruf und Familie.

Wir therapieren 👨‍💻 Online , 🏥 in der Praxis, 🏠 zu Hause.

Logopädie & ergotherapie

Palabra Praxis

Logopädie & Ergotherapie Altona

In unserer logopädischen Praxis in Hamburg-Altona unterstützen wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken – evidenzbasiert, einfühlsam und alltagsnah. Ergänzend bietet unsere Ergotherapie in Altona zielgerichtete Hilfe bei Motorik, Hand- und Armfunktionen, Aufmerksamkeit/Kognition und Selbstständigkeit im Alltag.

Unsere Logopäden & Ergotherapeuten in Hamburg Altona

Unser interdisziplinäres Team aus Logopädinnen und Ergotherapeutinnen in Hamburg Altona verbindet fundierte Fachausbildungen, Zusatz­qualifikationen und langjährige Erfahrung in Klinik und Praxis. Durch regelmäßige Fortbildungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit gewährleisten wir Therapien auf dem neuesten Stand der Forschung – individuell, verständlich erklärt und praxisnah umsetzbar.

Luisa Aumann

Luisa Aumann

Praxisleitung

Unsere Leistungen - Logopädie & Ergotherapie Altona

Unsere Logopädie & Ergotherapie in Hamburg-Altona deckt das komplette Spektrum für Kinder und Erwachsene ab – von Diagnostik über Therapie bis zur Angehörigen- und Schulberatung. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Schwerpunkte.

Ergotherapeutische Leistungen für Erwachsene

Nach Schlaganfall, Hemiplegie, Neglect, Apraxie, Facialisparese sowie Hirnleistungs- und Sensibilitätsstörungen liegt der Fokus auf der Rückgewinnung alltagsrelevanter Funktionen. Wir starten mit einer strukturierten Befunderhebung (u. a. Motorik, Sensibilität, Kognition, Visuokonstruktion, Neglect-Screening) und definieren konkrete Teilziele: Transfer, Ankleiden, Körperpflege, Schreiben/ Smartphone-Bedienung, Kochen oder sichere Mobilität im häuslichen Umfeld.

Therapeutisch arbeiten wir mit sensomotorischem Training, Koordinations- und Kraftaufbau, bilateralen Übungen, Spiegeltherapie, Wahrnehmungsförderung, Task-orientiertem Training (Alltagsaufgaben in Therapieschritten), Constraint-orientierten Elementen (Einschränken der gesunden Seite, wenn sinnvoll) sowie mit Hilfsmittel- und Umfeldanpassungen. Wir schulen Kompensationsstrategien (z. B. visuelle Scans bei Neglect), üben Energiespartechniken und integrieren Heimprogramme mit klarer Dosierung. Angehörige werden nach Wunsch einbezogen, damit Transfer und Motivation im Alltag gelingen.

Bei Karpaltunnelsyndrom, Nervenläsionen, komplexen Handverletzungen sowie Sehnen-, Kapsel-, Knochen- und Gelenkbeteiligungen planen wir die Therapie entlang der Heilungsphasen. Zu Beginn stehen Schmerzreduktion, Ödemkontrolle (Hochlagerung, Kompression, aktive Pumpübungen), Narbenmanagement (Mobilisation, Querfriktion, Silikon, Taping) und Schonhaltungsabbau im Vordergrund. Es folgen Sehnen- und Nervengleitübungen, aktive/assistive Beweglichkeitssteigerung, Feinmotorik- und Griffkraftaufbau (Pinzettengriff, Dreipunktgriff, Zylinder-/Kugelgriff), Propriozeption sowie Schienenversorgung (Lagerungs-, Funktions- oder Nacht-/Arbeits­schienen) in Abstimmung mit der Ärztin/dem Arzt.

Der Alltagstransfer ist zentral: Tastatur- und Mausbedienung, Werkzeug-Handling, Kochen, Flaschen/Gläser öffnen, Kinder tragen – alles wird arbeits- und haushaltsnah trainiert. Ergonomische Beratung (Greifweiten, Hebel, Hilfsmittel), Belastungsdosierung und Rückfallprophylaxe schließen die Versorgung ab.

Bei motorischen Defiziten mit ADL-Einschränkungen, Burnout/Depression, ADHS (Erwachsene) oder Persönlichkeitsstörungen kombinieren wir kognitive Funktions­trainings (Aufmerksamkeit, Arbeits-/Langzeitgedächtnis, Planen, Problemlösen) mit metakognitiven Strategien (Selbstinstruktion, Fehleranalyse, Strategietagebuch). Wir etablieren Struktur- und Zeitmanagement (Wochen-/Tagespläne, Checklisten, Priorisieren nach Eisenhower), Pacing & Energiemanagement (Belastungs-/Erholungswechsel), Achtsamkeits- und Atemtechniken sowie exekutives Training im echten Alltag: Einkauf planen, Rechnungen managen, berufliche Aufgaben takten, soziale Interaktionen vorbereiten.
Ziel ist stabile Teilhabe in Beruf, Haushalt und Freizeit. Auf Wunsch beziehen wir Bezugspersonen ein, definieren Frühwarnzeichen und entwickeln Notfall-Routinen (Was tun bei Überlastung?), damit Fortschritte nachhaltig bleiben.

Im höheren Lebensalter und rund um Operationen arbeiten wir sturzpräventiv und funktionsorientiert: Kraft, Balance, Geh- und Stand­sicherheit, Feinmotorik, Greif-/Tragfähigkeit und Dual-Task-Fähigkeiten (Gehen + kognitive Aufgabe). Prä-OP bereiten wir Bewegungsabläufe, Hilfsmittel (Greifzange, Strumpfanzieher, Duschsitz), Wohnraumanpassungen (Haltegriffe, Teppichmanagement) und Atem-/Hustentechniken vor. Post-OP begleiten wir Mobilisation, Gelenkschutz, Narbenpflege, Dosierung von Belastung und das sichere Wiedererlernen von ADL (Ankleiden, Hygiene, Kochen).
Wir vermitteln Energiesparregeln, planen Tagesstruktur, üben Treppen-/Transfertechniken und prüfen die Hilfsmittelakzeptanz. Regelmäßige Outcome-Messungen (z. B. Timed-Up-and-Go, Greifkraft, Zielerreichungsskalen) machen Fortschritte sichtbar.

Bei rheumatologischen Erkrankungen stehen gelenkschonende Bewegungsmuster, Schmerzreduktion, Inflammationsmanagement und Erhalt der Handfunktion im Fokus. Wir schulen Gelenkschutzprinzipien (Lastverteilung, größere Griffweiten, Hebel), passen Hilfsmittel an (Ergo-Besteck, Flaschenöffner, Schreibhilfen) und trainieren Ökonomisierung von Aktivitäten (Planen, Pausieren, Delegieren).
Im kardiovaskulären Kontext arbeiten wir alltags- und belastungsorientiert: Ausdauer- und Atemtraining, Aktivitätsdosierung mit Borg-Skala, Risikomonitoring (in Abstimmung mit der Ärztin/dem Arzt) sowie Lebensstil-Routinen, die wirklich durchhaltbar sind (z. B. 10-Min-Blöcke, Treppen- statt Fahrstuhlintervalle, aktive Erholung). Ziel ist eine symptomorientierte Steigerung der Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Überlastungsprävention.

ergotherapie bei erwachsenen
Fazialisparese

Logopädische Leistungen für Erwachsene

Bei funktionellen oder organischen Stimmstörungen sowie stimmlicher Ermüdung arbeiten wir an Atemführung, Resonanz und ökonomischer Phonation, damit die Stimme tragfähig, belastbar und angenehm klingt – auch in langen Meetings, am Telefon oder auf der Bühne. Manualtherapeutische Techniken lösen muskuläre Spannungen; semi-okkudierte Übungen, Resonanz- und Prosodiearbeit stabilisieren den Klang. 

Bei Schluckstörungen verbinden wir klinische Beurteilung mit alltagsnahen Anpassungen: Haltungs- und Kompensationstechniken, Bolus- und Kostmodifikationen sowie gezieltes Training der orofazialen und suprahyoidalen Muskulatur. Bei Trachealkanülen stärken wir das sichere Handling, das Sekret- und Atemmanagement und – sofern indiziert – die Nutzung von Sprechventilen, um Kommunikation und Essen/Trinken wieder praxistauglich zu machen. Nach Laryngektomie begleiten wir dich in der Arbeit mit Stimmprothese oder Ersatzstimme, trainieren Artikulation und Verständlichkeit und erarbeiten Strategien für typische Alltagssituationen wie Restaurantbesuche, Arzttermine oder Telefonate. Das Ziel bleibt stets gleich: sichere Nahrungsaufnahme und selbstbestimmte Kommunikation.

Wenn die Planung von Sprechbewegungen gestört ist, bauen wir Sprechen systematisch wieder auf – von Silben und häufigen Wortmustern bis hin zu spontaner Rede. Taktile-kinästhetische, visuelle und auditive Hilfen strukturieren Bewegungsfolgen, während rhythmische und metrische Verfahren Koartikulation und Sprechfluss stabilisieren. Durch hohe Wiederholungsraten, kurze Übungsschleifen und konsequenten Alltagstransfer werden neue Routinen belastbar – am Telefon, im Gespräch und in beruflichen Situationen.

Für einen stabileren Redefluss kombinieren wir Fluency-Shaping und Stuttering-Modification mit Atem- und Einsatztraining, Pacing-Techniken und sorgfältig aufgebauten Expositionen in „schwierigen“ Situationen. Wir arbeiten an Sprechangst und Vermeidungsverhalten und legen viel Wert auf Rückfallprophylaxe: Eigenmonitoring, Notfallstrategien und klar definierte Übungssituationen sorgen dafür, dass Erfolge bleiben.

Bei Hörgeräte- oder CI-Versorgung verbessern wir Laut- und Wortdifferenzierung, Hörmerkspanne und Sprachverstehen im Störschall. Du lernst Kommunikationsstrategien, die im Alltag sofort helfen: Sprecherwechsel strukturieren, Raumakustik nutzen, Nachfragen effizient gestalten. Optional integrieren wir Lippenlesen und stimmen uns mit Akustik oder CI-Zentrum ab, um Technik und Training optimal zu verzahnen.

Ergotherapeutische Leistungen für Kinder

Viele Kinder kämpfen weniger mit „Wollen“ als mit „Können“: Reize werden zu stark, zu schwach oder unpassend gefiltert. In der Therapie bieten wir gezielte vestibuläre, propriozeptive und taktile Reize an, damit dein Kind den eigenen Körper besser spürt, Bewegungen sicherer steuert und Reize im Alltag angemessen einordnen kann. Wir schaffen erfolgsorientierte Spielsituationen, in denen Mut wächst, Frustration sinkt und Selbstvertrauen entsteht. Zuhause helfen kleine, klare Routinen – zum Beispiel ein kurzes Bewegungs-Warm-up vor den Hausaufgaben – damit Erfolge im Alltag ankommen.
Therapeutisch arbeiten wir mit sensomotorischem Training, Koordinations- und Kraftaufbau, bilateralen Übungen, Spiegeltherapie, Wahrnehmungsförderung, Task-orientiertem Training (Alltagsaufgaben in Therapieschritten), Constraint-orientierten Elementen (Einschränken der gesunden Seite, wenn sinnvoll) sowie mit Hilfsmittel- und Umfeldanpassungen. Wir schulen Kompensationsstrategien (z. B. visuelle Scans bei Neglect), üben Energiespartechniken und integrieren Heimprogramme mit klarer Dosierung. Angehörige werden nach Wunsch einbezogen, damit Transfer und Motivation im Alltag gelingen.

Vom Klettern und Balancieren bis zum Stifthalten und Schreiben: Wir bauen Rumpfstabilität, Koordination, Kraft und Ausdauer auf, trainieren beidseitige Kooperation der Hände, Überkreuzen der Mittellinie und ein fein dosiertes Greifen. In der Graphomotorik arbeiten wir an Stiftführung, Druckdosierung, Linienführung und Schriftflüssigkeit – mit ergonomischer Sitz- und Tischposition, passenden Stiftaufsätzen und rasch sichtbaren Erfolgserlebnissen. Bei unklarer Händigkeit testen wir behutsam und unterstützen eine stabile Dominanz, damit Schreiben weniger Kraft kostet.
Der Alltagstransfer ist zentral: Tastatur- und Mausbedienung, Werkzeug-Handling, Kochen, Flaschen/Gläser öffnen, Kinder tragen – alles wird arbeits- und haushaltsnah trainiert. Ergonomische Beratung (Greifweiten, Hebel, Hilfsmittel), Belastungsdosierung und Rückfallprophylaxe schließen die Versorgung ab.

Konzentrationsschwierigkeiten, geringe Frustrationstoleranz oder Planungsprobleme blockieren oft das Potenzial. Deshalb trainieren wir Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Planung, Impulskontrolle und Selbstorganisation – kindgerecht, spielerisch und mit hoher Erfolgsrate. Wir führen Pausen- und Energiemanagement (Pacing) ein, üben einfache Strategien zum Aufgabenstart („Wie beginne ich?“) und zur Ausdauer („Wie bleibe ich dran?“) und übertragen das in Kita/Schule: Arbeitsblätter strukturieren, Anweisungen verstehen, Materialien ordnen, Hausaufgaben realistisch planen.

Ergotherapie zielt auf Teilhabe: Anziehen, Schuhe binden, Zähneputzen, selbstständig essen, mit Messer und Gabel umgehen, in der Garderobe zurechtkommen, Ranzen organisieren, Uhrzeit und Wege einschätzen. Wir zerlegen Schritte in machbare Teilziele, üben sie greifbar im Therapieraum und festigen sie zu Hause – kurz, regelmäßig und ohne Druck. Wo sinnvoll, ergänzen Hilfsmittel und Anpassungen (z. B. Anziehhilfen, rutschfeste Unterlagen), damit Routinen zuverlässig gelingen.

Ergotherapie wirkt am besten im Team. Wir geben kurze, machbare Hausaufgaben (2–5 Minuten), halten Kontakt zu Bezugspädagog:innen und – mit eurer Einwilligung – zu Therapeut:innen und Ärzt:innen. So bleiben Ziele einheitlich, und Fortschritte landen dort, wo sie zählen: im Gruppenraum, auf dem Schulhof, am Schreibtisch und zu Hause.

Ergotherapie bei kindern
Logopädie & ergotherapie

Logopädische Leistungen für Kinder

Viele Kinder profitieren von einem Sprachaufbau, der systematisch, aber spielerisch erfolgt. Wir erweitern Wortschatz und Grammatik in echten Handlungssituationen: beim Bauen, Basteln, Rollenspiel oder Vorlesen. Das Kind erlebt Sprache als Werkzeug, um Ideen umzusetzen, Wünsche zu äußern, Geschichten zu erzählen und mit anderen Kindern mitzuhalten. Bei Dysgrammatismus arbeiten wir schrittweise an Verbformen, Pluralbildung, Präpositionen und Satzbau, immer mit Fokus auf Verstehen und aktiven Gebrauch. Bei Late Talkern begleiten wir Eltern mit klaren, leicht umsetzbaren Strategien für den Alltag, damit Sprachimpulse häufig, positiv und ohne Druck stattfinden.

Wenn Laute fehlen, verwechselt oder in Wörtern nicht stabil genutzt werden, trainieren wir Lautwahrnehmung, Mundmotorik und Artikulation so, dass Kinder die Zielsprache „fühlen“ und „hören“ lernen. Der Transfer in Wörter, Sätze und Spontansprache geschieht über viele Wiederholungen in sinnvollen Spielsituationen. Entscheidend ist, dass das Kind Erfolge schnell bemerkt: gelungene Laute werden gelobt, gefestigt und in kleine Alltagsszenen übertragen – beim Erzählen über den Tag, beim Benennen von Gegenständen zu Hause oder im Gespräch mit Freunden.

Bei Redeflussstörungen reduzieren wir Druck, ordnen Atem- und Sprechrhythmus und schaffen sichere Sprechsituationen, die das Kind Schritt für Schritt erweitern kann. Techniken für weiche Sprechstarts, angemessenes Tempo und Pausen werden kleinschrittig aufgebaut und in Alltagssituationen geübt – am Frühstückstisch, im Morgenkreis oder am Telefon mit Oma. Beim selektiven Mutismus fördern wir Sprechmut in sehr sicheren Rahmenbedingungen und erweitern diese behutsam; Eltern und pädagogisches Umfeld erhalten klare Vereinbarungen, wie positive Erfahrungen planbar werden, ohne das Kind zu überfordern.

Wenn das Verstehen in Geräusch schwerfällt oder gesprochene Anweisungen „verpuffen“, trainieren wir Laut- und Wortdifferenzierung, Hörmerkspanne und das Herausfiltern relevanter Informationen. Das Kind lernt Strategien, die sofort helfen: Blickkontakt, kurze Rückfragen, Signale zum Starten oder Beenden einer Aufgabe. In Absprache mit Akustiker:innen oder Ärzt:innen optimieren wir außerdem Rahmenbedingungen – etwa Sitzplatz, Raumakustik und Arbeitsorganisation – damit Hören und Verstehen im Alltag leichter werden.

Wenn sprachliche Grundlagen das Lesen und Schreiben erschweren, setzen wir früh bei der phonologischen Bewusstheit und der Laut-Buchstaben-Zuordnung an. Kinder lernen, Laute sicher zu erkennen, zu segmentieren und wieder zusammenzusetzen; wir verknüpfen diese Laute anschließend systematisch mit Buchstaben und Buchstabenkombinationen. Parallel stärken wir das Silbengefühl (Silben klatschen, schwingen, markieren), denn stabile Silbenstrukturen erleichtern sowohl das Decodieren beim Lesen als auch das Encodieren beim Schreiben. Schritt für Schritt kommen orthografische Muster (z. B. Dehnung/Schärfung, Doppelkonsonanten) und Wortbausteine wie Vor- und Nachsilben hinzu – so wächst eine belastbare Rechtschreibstrategie weit über reines Auswendiglernen hinaus.

Im Lesetraining arbeiten wir von Genauigkeit zu Flüssigkeit und Verstehen: wiederholtes Lautlesen, Lesetandems und kurze, motivierende Texte erhöhen Tempo, Sicherheit und Prosodie. Beim Schreiben begleiten wir den Schreibprozess in klaren, kleinen Schritten – Planen, Formulieren, Überarbeiten – und nutzen Fehleranalysen, um individuelle Übungsfelder gezielt zu schließen. Die Übungen sind bewusst kurz, alltagstauglich und multisensorisch (hören, sprechen, sehen, schreiben), lassen sich gut in Hausaufgaben integrieren und werden mit Spaced-Repetition wiederholt, damit Gelerntes im Langzeitgedächtnis ankommt. Fortschritte machen wir sichtbar über Lesegenauigkeit/-geschwindigkeit, Fehlermuster und kleine Verständnischecks – das motiviert und zeigt dir und deinem Kind, was schon funktioniert.

Damit Erfolge im Schulalltag greifen, stimmen wir uns – mit eurer Einwilligung – mit Lehrkräften ab: klare Arbeitsaufträge, günstige Sitzplätze, kurze Lesepausen, strukturierte Arbeitsblätter oder zusätzliche Zeitfenster können den Unterschied machen. Zuhause helfen einfache Routinen wie ein fester Leseplatz, Mini-Einheiten von 5–10 Minuten und kleine Erfolgstracker (z. B. gelesene Seiten, neue Wörter). Unser Ziel ist, dass dein Kind nicht nur richtig liest und schreibt, sondern Texte versteht, Inhalte erzählen kann und mit wachsendem Selbstvertrauen an Sprache herangeht.

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Für den Standort Hamburg-Altona bauen wir unser Team weiter aus. Du bist Logopädin/Logopäde oder Ergotherapeut:in und hast Lust auf moderne Therapie, gute Ausstattung und kollegiale Zusammenarbeit? Dann bewirb dich jetzt – flexible Arbeitszeiten, Fortbildungsbudget und klare Einarbeitung inklusive.

Eindrücke aus unserer Praxis in Altona

Freuen Sie sich auf helle, moderne Therapieräume, gut erreichbare Lage in Hamburg-Altona und eine Ausstattung auf aktuellem Stand – von digitaler Diagnostik bis zu vielseitigem Übungsmaterial für Stimme, Sprache, Schlucken und Motorik. Eine freundliche Atmosphäre, kurze Wege und klare Abläufe sorgen dafür, dass Sie sich schnell zurechtfinden.

So finden Sie unsere Praxis in Altona (Bahrenfeld)

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Praxis ist ca. 5 min von den S-Bahn Haltestellen Bahrenfeld oder Ottensen entfernt und gut mit S-Bahn und Bus erreichbar.

S1

Bus Logo

16, 621

Mit dem Auto

Die Parkplatzsituation um die Praxis ist gut. Es gibt u.a. mehrere Parkhäuser in der direkten Umgebung.

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    Häufig gestellte Fragen zu unserer Logopädie

    In der Regel ja: Nach ärztlicher Heilmittelverordnung übernehmen gesetzliche und private Kassen die Kosten gemäß Richtlinien. Eventuelle Zuzahlungen (gesetzlich) erläutern wir transparent.

    Für Logopädie/Ergotherapie benötigen Sie ein Heilmittelrezept (z. B. vom HNO, Kinderarzt, Neurologie, Hausarzt, Orthopädie). Eine zusätzliche Überweisung ist meist nicht nötig.

    Die Dauer einer logopädischen Behandlung hängt von der Diagnose und dem individuellen Fortschritt ab. Manche Patienten kommen wenige Wochen, andere über mehrere Monate. Unser Team in der Logopädie erstellt für Sie einen maßgeschneiderten Therapieplan.

    Einen Termin in unserer Logopädie können Sie einfach telefonisch, per E-Mail oder direkt über unsere Website vereinbaren. Unser Team freut sich darauf, Sie in unserer Praxis willkommen zu heißen!

    In der ersten Therapie, lernen wir uns kennen und führen ein Anamnesegespräch durch. Danach führen weitere Diagnostiken durch. Je nach Störungsbereich, testen wir den Wortschatz, das Hörverständnis, oder die Schreib- und Leseleistung. Basierend auf diesen Ergebnissen und dem ärztlichen Befund erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Diesen besprechen wir mit Ihnen und erklären auch, wie Sie die Therapie bestmöglich unterstützen können. Bitte bringen Sie daher etwas mehr Zeit mit, damit wir Ihre Fragen beantworten können.

    Liegt eine ärztliche Verordnung für Logopädie oder Ergotherapie vor, übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Behandlungskosten.

    Für Kinder und Jugendliche besteht keine Zuzahlung.
    Erwachsene leisten einen Eigenanteil von 10 % der Behandlungskosten sowie eine Rezeptgebühr von 10 € pro Verordnung.

    Unsere Praxis bemüht sich, akute Fälle zeitnah zu versorgen. Für alle anderen gilt: Wer bei Zeiten flexibel ist, moderne Therapieformen wie Videotherapie nutzt, mehrmals pro Woche kommen kann und keinen festen Platz erwartet, wird meist schneller eingeplant.

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