Palabra Praxis

Logopädie & Ergotherapie in Frankfurt Sachsenhausen

Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken sowie Motorik, Aufmerksamkeit und Alltagskompetenzen (ADL) – evidenzbasiert, einfühlsam und alltagsnah. Ob Stottern, Aphasie, Dysphagie, LaKru-Stimmtransition, Sprachentwicklungsstörung (SES), AVWS oder Hand-/Arm-Rehabilitation: Gemeinsam definieren wir erreichbare Ziele, üben in kurzen, wirksamen Einheiten und übertragen Erfolge zuverlässig in Familie, Schule und Beruf. Behandlungen erfolgen auf ärztliche Heilmittelverordnung (gesetzlich & privat). Videotherapie und Hausbesuche sind bei Indikation möglich.

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Logopädie & ergotherapie

Palabra Praxis

Logopädie & Ergotherapie Sachsenhausen

Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken sowie Motorik, Aufmerksamkeit und Alltagskompetenzen (ADL) – evidenzbasiert, einfühlsam und alltagsnah. Ob Stottern, Aphasie, Dysphagie, LaKru-Stimmtransition, Sprachentwicklungsstörung (SES), AVWS oder Hand-/Arm-Rehabilitation: Gemeinsam definieren wir erreichbare Ziele, üben in kurzen, wirksamen Einheiten und übertragen Erfolge zuverlässig in Familie, Schule und Beruf. Behandlungen erfolgen auf ärztliche Heilmittelverordnung (gesetzlich & privat). Videotherapie und Hausbesuche sind bei Indikation möglich.

Unsere Leistungen - Logopädie & Ergotherapie Frankfurt

Die Logopädie & Ergotherapie in Frankfurt-Sachsenhausen deckt das gesamte Spektrum für Erwachsene und Kinder ab – von Diagnostik über Therapie bis zur Angehörigen-, Kita- und Schulberatung.

Ergotherapeutische Leistungen für Erwachsene

Nach einem Schlaganfall stehen Funktion und Selbstständigkeit im Mittelpunkt. Wir starten mit einer strukturierten Befunderhebung (u. a. Beweglichkeit, Kraft, Sensibilität, Feinmotorik, Gleichgewicht, Neglect/Apraxie) und definieren alltagsrelevante Ziele: sicher umsetzen, Anziehen/Waschen, Essen zubereiten, Schreiben oder Smartphone nutzen. Behandelt wird aufgabenorientiert: Greif- und Manipulationstraining mit realen Gegenständen, Spiegeltherapie, bilaterales Training, Sensibilitäts- und Kraftaufbau, Pacing gegen schnelle Ermüdung sowie Gleichgewichts- und Gangübungen. Im ADL-Training zu Hause oder an praxisnahen Stationen üben wir Transfers, Küchenroutinen und Bad-Sicherheit; bei Bedarf passen wir Hilfsmittel (Greifhilfen, Duschsitz, Anziehhilfen) und Wohnumfeld an. Angehörige erhalten klare Anleitungen für sichere Unterstützung, ohne zu überfordern. Ein kurzes Heimprogramm (täglich 10–15 Min., messbar dosiert) und regelmäßige Reviews sichern Fortschritt.

Ziel ist eine schmerzärmere, belastbare Handfunktion im Alltag und Beruf. Nach OP/Verletzung kombinieren wir Narben- und Ödemmanagement, geführte Sehnengleitübungen, mobilisierende Techniken und dosierten Kraftaufbau (Griff-, Pinzettengriff, Rotation). Bei Karpaltunnelsyndrom arbeiten wir an Gleitfähigkeit, Kräftigung im schmerzfreien Bereich, Belastungsdosierung und Ergonomie (Maus/Tastatur, Werkzeuggriffe, Greif- und Hebetechnik). Falls nötig, beraten wir zu Schienenversorgung (Ruhigstellung/Nacht) und Hilfsmitteln im Haushalt. Alltagsspezifische Tests (Knöpfen, Öffnen, Tragen, Schreiben) zeigen den Transfer; ein progressives Heimprogramm und Pausen-/Dehnroutinen stabilisieren Ergebnisse.

Wenn Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Aufgabenstart und Dranbleiben schwerfallen, trainieren wir Exekutivfunktionen alltagsnah. Mit kurzen, steigenden Anforderungen üben wir Fokus halten, Ablenkungen managen, Planen/Priorisieren (Eisenhower), Schrittfolgen und Fehlerkontrolle. Wir etablieren Zeit- und Energiemanagement (Timer, Pomodoro, Mikro-Pausen), visuelle Checklisten/Week-Planner, Materialsystheme (Mappe/Etui) und einfache Habit-Routinen. Für Schule/Beruf übersetzen wir das in konkrete Szenarien: Arbeitsblatt strukturieren, Meeting-Vorbereitung, E-Mail-Slots, Hausaufgabentaktung. Bei ADHS ergänzen wir Reiz- und Selbstregulationsstrategien. Ziel ist verlässliche Selbstorganisation mit wenigen, funktionierenden Tools statt Überforderung.
Wir kombinieren Gelenkschutzprinzipien mit Schmerz- und Energiemanagement für einen entlasteten Alltag. Dazu gehören Lastverteilung (zwei Hände, größere Griffe), Hebel statt Druck, kurze Wechselbelastungen statt langer Haltearbeit, angepasste Arbeits- und Sitzhöhe, rutschfeste Unterlagen und geeignete Hilfsmittel (Glasöffner, Greifzange, ergonomische Bestecke). Gezielte Mobilisations- und Kräftigungsübungen (im schmerzarmen Bereich), Wärme/Kälte-Anwendungen und Pacing reduzieren Beschwerden und erhöhen Belastbarkeit. Wir gehen typische Routinen durch (Kochen, Einkauf, Bad, Hobbys) und entwickeln individuelle Schon-/Belastungspläne, die realistisch einzuhalten sind. Ergebnis: weniger Schmerzspitzen, mehr Reichweite im Alltag.

Prä-OP bereiten wir auf Klinik und Reha vor: Atem- und Kreislaufaktivierung, Helferlein-Training (Greifhilfe, Strumpfanzieher), Wohnumfeld-Check (Teppichkanten, Haltegriffe), Strategie für Ein-/Aussteigen und Treppe. Post-OP fokussieren wir sichere Transfers, dosierte Mobilisation, Narben-/Ödemmanagement, Kraft-/Balanceaufbau und Gang-/Hilfsmitteltraining (Rollator/Stock korrekt nutzen). Mit Sturzrisiko-Screening (Sehen, Gleichgewicht, Medikamente, Wohnumfeld) leiten wir gezielte Maßnahmen ab und erstellen einen Notfall-/Kontaktplan. Ein übersichtlicher Therapiefahrplan (Ziele, Dosierung, Meilensteine) und ein kurzes Heimprogramm sorgen dafür, dass Sie Schritt für Schritt zu stabiler Mobilität und Selbstständigkeit zurückkehren.

ergotherapie bei erwachsenen
Fazialisparese

Logopädische Leistungen für Erwachsene

Aphasien betreffen Wortfindung, Satzbau, Sprachverständnis sowie Lesen und Schreiben. In der Therapie klären wir zunächst, welche Bereiche am stärksten beeinträchtigt sind, und leiten daraus alltagsnahe Ziele ab: z. B. sich am Telefon melden, Bestellungen aufgeben, kurze Gespräche führen. Wir arbeiten mit strukturiertem Wortschatz- und Satzaufbau, Übungen zu Verstehen und Erzählen, sowie Strategien für „Plan B“, wenn ein Wort nicht sofort verfügbar ist. Unterstützend setzen wir Kommunikationshilfen (z. B. Symbol-/Bildkarten, Notizzettel, Apps) ein und üben typische Alltagssituationen Schritt für Schritt. Angehörige erhalten konkrete Hinweise, wie Gespräche gelingen (Tempo, Fragen, Visualisieren) und wie sie zu Hause sinnvoll mittrainieren. Regelmäßige Kurztests machen Fortschritte sichtbar und helfen, den Plan laufend anzupassen.

Bei Dysarthrie ist die Sprechbewegung durch neurologische Ursachen verlangsamt, kraftlos oder unpräzise; bei Sprechapraxie ist vor allem die Planung der Lautfolgen gestört. Ziel ist eine klarere, besser verständliche Aussprache im Alltag. Wir trainieren Atem- und Stimmführung, Lautstärke, Artikulationspräzision und Sprechtempo; bei Sprechapraxie arbeiten wir mit silbenbasierten Übungsreihen, rhythmischen Takten und häufigen, kurzen Wiederholungen. Prosodie- und Deutlichkeitstraining (Betonung, Pausen, Pacing) unterstützt das Verstehen, auch in geräuschvollen Umgebungen. Für wichtige Situationen (z. B. Arzttermin, Kasse, Telefon) erstellen wir individuelle Sprechskripte und üben sie praxisnah ein. Hausübungen sind kurz, klar dosiert und auf messbare Ziele ausgerichtet.

Dysphagie zeigt sich u. a. durch Husten beim Trinken, gurgelige Stimme nach dem Essen, Räuspern oder das Gefühl, dass „etwas im Hals stecken bleibt“. Nach einer strukturierten Schluckdiagnostik (Anamnese, Funktionsprüfung, Kosttests) legen wir fest, was Sicherheit und Essgenuss verbessert: Haltungs- und Lagerungsanpassungen, geeignete Koststufen, Kompensations- und Schutztechniken (z. B. kleine Bissen, Schluckmanöver), Atem-/Hustenkraft sowie Training orofazialer Funktionen (Zunge, Lippen, Wangen). Wir stimmen Ess-Umgebung, Ess-Tempo und Trinkhilfen ab und schulen Angehörige in einfacher, praxistauglicher Unterstützung. Ziel ist ein möglichst sicheres, selbstbestimmtes Essen und Trinken im Alltag – mit klaren Empfehlungen, die zu Hause umsetzbar sind.

Heiserkeit, schnelle Stimmermüdung, Druck- oder Engegefühl im Hals und eingeschränkte Tragfähigkeit sind typische Zeichen einer Stimmstörung – bei Vielsprechenden im Beruf besonders häufig. In der Stimmtherapie kombinieren wir Atem- und Körperarbeit mit Resonanz- und Entspannungsübungen sowie semi-okkudierten Vokaltraktsübungen (SOVTE), um Schwingung und Klang ökonomisch aufzubauen. Wir analysieren stimmliche „Stressoren“ (Lautstärke, Raumakustik, Sprechtempo, Tagesrhythmus) und entwickeln alltagstaugliche Stimmhygiene-Routinen. Für Berufsstimmen (z. B. Lehrkräfte, Service, Führung) übertragen wir das Training gezielt in reale Sprechsituationen – inklusive Mikro-Pausen, intelligenter Einsatz von Betonung und einer klaren, tragfähigen Sprechweise, die weniger Kraft kostet.

Bei Demenz steht der Erhalt von Kommunikation und Alltagskompetenzen im Mittelpunkt. Wir nutzen fehlerarmes Lernen, Spaced-Retrieval und biografisch bedeutsame Inhalte, um Namen, Wege, Routinen und wichtige Wörter länger verfügbar zu halten. Visuelle Hilfen (Piktogramme, Wochenpläne, gut platzierte Notizen) erleichtern Orientierung; kurze, wiederholbare Gesprächsrituale schaffen Sicherheit. Angehörige erhalten konkrete Tipps zu Tempo, Frageformen, sinnvollen Pausen und zur Gestaltung ruhiger Gesprächssituationen. Wir stimmen Maßnahmen mit Pflege, Hausarzt oder Tagesstruktur ab und achten darauf, Überforderung zu vermeiden. Ziel ist mehr Teilhabe im Alltag – beim Essen, Spazierengehen, Besuchen oder einfachen Telefonaten – und spürbare Entlastung für das Umfeld.

Ergotherapeutische Leistungen für Kinder

Wenn Reize (Geräusche, Berührung, Bewegung) zu stark, zu schwach oder „ungefiltert“ ankommen, wirkt sich das auf Verhalten, Lernen und Motorik aus. In der Ergotherapie prüfen wir zunächst, welche Sinneskanäle betroffen sind (vestibulär = Gleichgewicht, propriozeptiv = Körperspüren, taktil = Berührung) und in welchen Alltagssituationen Schwierigkeiten auftreten (z. B. Anziehen, Gruppenlärm, Spielplatz).
Wir gestalten ein sensomotorisches Förderprogramm mit gezielten Reizen (Schwingen, Klettern, Druck-/Zugreize, Materialwechsel), trainieren Selbstregulation (wie komme ich zur Ruhe/ins Aktivieren?) und etablieren eine „Sensorik-Diät“: kurze, passende Bewegungs- und Fühl-Impulse über den Tag. Eltern erhalten konkrete Routinen für Zuhause und Hinweise für Kita/Schule (Sitzplatz, Lärmmanagement, Bewegungsfenster). Ziel ist, dass Ihr Kind Reize angemessen verarbeitet, sich besser steuert und Alltagssituationen sicher meistert.

Unsichere Stifthaltung, langsames oder verkrampftes Schreiben, ungleichmäßige Buchstaben? Wir starten mit einem Haltungs- und Bewegungscheck (Sitzhöhe, Tisch, Blattlage, Stiftdruck, Arm- und Handführung) und testen Fein-/Graphomotorik. Die Therapie kombiniert grobmotorische Vorbereitung (Rumpf/Schultergürtel), Fingerfertigkeit, Bewegungsökonomie (gleiten statt krampfen) und Schreibabläufe (Linienführung, Formaufbau, Übergänge, Tempo).
Wir passen Stifte/Greifer/Unterlagen an, üben Druckdosierung und schaffen kurze, motivierende Schreibfenster mit klarer Dosierung, damit Fortschritte in Hausaufgaben & Klassenarbeiten ankommen. Für Linkshänder:innen optimieren wir Blattlage und Handposition. Lehrkräfte erhalten bei Bedarf knappe Empfehlungen (Lineatur, Aufgabenformat, Pausenmanagement), damit das Schreiben leserlich, schneller und schmerzfrei gelingt.

Bei Dyspraxie/DCD fällt das Planen und Ausführen von Bewegungsabläufen schwer: Ihr Kind wirkt „ungeschickt“, meidet Sport, hat Mühe mit Reihenfolgen (z. B. Jacke schließen, Knoten binden). Wir analysieren Motorik, Gleichgewicht, bilaterale Koordination und Handlungsplanung. Die Therapie ist aufgabenorientiert: Parcours, Balance- und Sprungfolgen, beidseitige Übungen (Überkreuzen, Werfen/Fangen), Segmentieren von Abläufen (in Schritte zerlegen) und kettengestützte Lernstrategien (Forward/Backward-Chaining). Alltagsskills (Fahrrad, Ball, Knoten, Besteck) werden systematisch aufgebaut, mit klaren visuellen Hilfen (Schrittpläne, Markierungen) und viel Wiederholung. Wir stimmen uns mit Sport/Schule ab (angepasste Anforderungen, Erfolgserlebnisse) und geben ein kurzes Heimprogramm, das realistisch in den Wochenplan passt. Ziel: sichere Koordination, mehr Selbstvertrauen und Teilnahme in Freizeit & Schule.

Fokus halten, Aufgaben starten, dranbleiben – das sind exekutive Funktionen, die viele Kinder mit ADHS/ADS fordern. In der Therapie trainieren wir Aufmerksamkeitssteuerung, Impulskontrolle, Arbeitsgedächtnis und Planung an echten Aufgaben (Hausaufgaben, Lernblöcke, Materialorganisation). Wir etablieren visuelle Strukturen (Timer, Checklisten, Wochenplan), Start-Rituale (Was ist Schritt 1?), Pausentaktung (Pacing/Pomodoro kindgerecht) und Bewegungsfenster, damit Energie kanalisiert wird.
Zusätzlich nutzen wir Selbstinstruktion („Ich starte mit …“), Belohnungspläne mit klaren Kriterien und, falls nötig, sensorische Strategien (z. B. Kaugummi, Theraband am Stuhl). Eltern und Lehrkräfte erhalten knappe, praxistaugliche Leitlinien (Aufgaben in Häppchen, klare Zeitfenster, Materialkörbe), damit das Kind strukturiert und erfolgreich arbeiten kann – ohne Überforderung.

Ziel ist Alltagskompetenz (ADL): selbst anziehen, essen, Hygiene, Schulsachen organisieren. Wir beobachten, wo es hakt (Reihenfolge, Fingerfertigkeit, Kraft, Planung) und bauen die Tätigkeit Schritt für Schritt auf – mit Chaining-Techniken, Hilfsmitteln (z. B. Anziehhilfen, Besteckvarianten), angepasster Umgebung (Sitz/Tischhöhe, Haken, feste Ablageplätze) und visuellen Schrittplänen.
Für die Schule strukturieren wir Ranzen/Etui, etablieren Morgen-/Hausaufgabenroutinen, trainieren Zeitmanagement (Timer, To-do-Reihenfolge) und Übergänge (z. B. von Pause zu Unterricht). Eltern erhalten kurze Übungseinheiten (2–5 Min.) und klare Formulierungen, die im Familienalltag funktionieren. Ergebnis: mehr Selbstständigkeit, weniger Konflikte – und spürbare Entlastung zuhause wie in der Schule.

Ergotherapie bei kindern
Logopädie & ergotherapie

Logopädische Leistungen für Kinder

Bei einer SES verläuft die Sprachentwicklung verzögert oder untypisch. Betroffen sein können Wortschatz, Grammatik, Aussprache (Phonologie), Sprachverständnis und Pragmatik (Gesprächsverhalten/Erzählen). Nach einer kindgerechten Diagnostik legen wir klare Alltagsziele fest: z. B. verständlich erzählen, Fragen verstehen und beantworten, vollständige Sätze bilden.
In der Therapie kombinieren wir Wortschatzaufbau (Kategorien, Merkmale, Gegensätze), Grammatiktraining (Satzbauschablonen, Verbbeugung), phonologische Übungen, Hör-Verstehen sowie Erzählkompetenz – stets eingebettet in Spiel- und Handlungssituationen (Bauen, Malen, Rollenspiel). Wir modellieren korrekte Formen, nutzen Recasts (wertschätzendes Zurückspiegeln), visuelle Stützen und kurze 2–5-Minuten-Rituale für zu Hause. Mit Einverständnis stimmen wir uns mit Kita/Schule ab (Aufgabenlänge, Sitzplatz, klare Anweisungen), damit Fortschritte im Alltag sichtbar werden.

Aussprachestörungen zeigen sich durch Lautersetzungen/-auslassungen („Tatze“ statt „Katze“), undeutliche Laute oder Regelverletzungen in der Lautstruktur. Wir prüfen, ob eine artikulatorische (Lautbildung) oder phonologische (Lautregel) Ursache vorliegt – oft eine Mischung.
Die Behandlung verbindet Hör-Unterscheidung (minimal pairs), fühlbare Lautarbeit (Zungen-/Lippenposition, Luftstrom), Silben- und Wortaufbau mit hochfrequenten Ziellisten in Spielen. Über gezielte Wiederholungen wandern Laute vom Einzellaut in Wörter, Sätze und Spontansprache. Eltern erhalten kurze Übungsfenster (täglich 3–5 Minuten) und Hinweise zur Fehlerkorrektur ohne Druck. Ziel ist eine deutliche, stabile Aussprache, die Kinder in Kita/Schule und beim Spielen automatisch nutzen.

Beim Dysgrammatismus sind Verbformen, Artikel/Kasus und Satzbau auffällig („ich gehen“, „der Mama“). Nach einer strukturierten Diagnostik bauen wir Grammatik systematisch auf:
• Modellieren & Recasts in echten Gesprächsanlässen,
• Satzbaupläne und Bildsequenzen (Verbzweitstellung, Nebensätze),
• Morphem-Spiele (Plural, Verbendungen),
• Input-Flood (viele korrekte Beispiele in Geschichten/Spielen) mit anschließenden Mini-Dialogen.
Grammatik wird benutzt, nicht nur geübt: in Erzählrunden, kleinen Rollen- und Alltagsszenen. Kita/Schule erhält bei Bedarf knappe Hinweise (z. B. kurze Sätze, Nachsprechen lassen, Markernutzung). Mit kurzen Hausritualen festigen wir neue Formen – Ziel ist korrekte Grammatik in der Spontansprache.

Stottern zeigt sich durch Blockaden, Dehnungen, Wiederholungen; Poltern durch sehr schnelles, verwaschenes Sprechen mit Auslassungen. Zunächst klären wir Belastung und Situationstrigger (z. B. Vorlesen, Vorstellen). Je nach Alter arbeiten wir mit Fluency-Shaping (weiche Stimmeinsätze, Atem/Sprechtempo, Pausen) und/oder Stottermodifikation (Spannungsabbau, leichte Korrekturen im Moment des Stotterns). Bei Poltern stehen Tempo-Kontrolle, Silbengliederung und Deutlichkeit im Fokus. Eltern erhalten Kommunikationsleitlinien (Zeit geben, Blickkontakt, wertschätzendes Zuhören, kein „Atme erstmal“ im Druckmoment) sowie kurze Alltagsübungen. In Kita/Schule stimmen wir sprechfreundliche Bedingungen ab (klare Redeanlässe, keine Zeitnot). Ziel ist flüssiger, verständlicher Redefluss – und mehr Sprechmut im Alltag.

Bei AVWS (Auditiver Verarbeitungs-/Wahrnehmungsstörung) ist das Verstehen, v. a. im Lärm, erschwert – trotz unauffälliger Hörprüfung. Kinder wirken abgelenkt, fragen häufig nach, verstehen mehrstufige Anweisungen schlecht. Nach Abklärung und in Absprache mit HNO/Akustik trainieren wir Hörfigure-Grund-Unterscheidung, auditive Aufmerksamkeit, Sequenzen/Arbeitsgedächtnis und Sprachverständnis (W-Fragen, Schlüsselwörter), auch im Geräusch.
Wir vermitteln Hörstrategien (Blickkontakt, Nachfragen, Markerwörter), nutzen visuelle Stützen und geben Umgebungs-Tipps für Zuhause/Kita/Schule (Sitzplatz weg von Lärmquellen, klare Signale, kürzere Anweisungen in Schritten). Falls zusätzlich Aufmerksamkeit/Regulation betroffen ist, stimmen wir uns mit der Ergotherapie ab. Ziel ist verlässliches Verstehen – auch in Gruppen- und Klassensituationen – und sicheres Mitkommen im Alltag.

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Für unseren Standort Frankfurt-Sachsenhausen suchen wir Verstärkung!

Du bist Logopädin/Logopäde oder Ergotherapeut:in und hast Lust auf evidenzbasierte Therapie, moderne Ausstattung und ein Team auf Augenhöhe? Dann komm in unser Team – mit flexiblen Arbeitszeiten, strukturierter Einarbeitung & Mentoring, Fortbildungsbudget, Supervision/Intervision und Raum für deine Schwerpunkte (z. B. Stimme, Neurologie, Kindersprache, Handtherapie).

Eindrücke aus unserer Praxis in Bahrenfeld

Freuen Sie sich auf helle, moderne Therapieräume, gut erreichbare Lage in Hamburg-Bahrenfeld und eine Ausstattung auf aktuellem Stand – von digitaler Diagnostik bis zu vielseitigem Übungsmaterial für Stimme, Sprache, Schlucken und Motorik. Eine freundliche Atmosphäre, kurze Wege und klare Abläufe sorgen dafür, dass Sie sich schnell zurechtfinden.

So finden Sie unsere Praxis in Sachsenshausen

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Praxis ist direkt am Hauptbahnhof in Frankfurt gelegen.

Mit dem Auto

Die Parkplatzsituation um die Praxis ist gut. Es gibt u.a. mehrere Parkhäuser in der direkten Umgebung.

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Mehr Informationen

Häufig gestellte Fragen zu unserer Logopädie

In der Regel ja: Nach ärztlicher Heilmittelverordnung übernehmen gesetzliche und private Kassen die Kosten gemäß Richtlinien. Eventuelle Zuzahlungen (gesetzlich) erläutern wir transparent.

Für Logopädie/Ergotherapie benötigen Sie ein Heilmittelrezept (z. B. vom HNO, Kinderarzt, Neurologie, Hausarzt, Orthopädie). Eine zusätzliche Überweisung ist meist nicht nötig.

Einen Termin in unserer Logopädie & Ergotherapie können Sie einfach telefonisch, per E-Mail oder direkt über unsere Website vereinbaren. Unser Team freut sich darauf, Sie in unserer Praxis willkommen zu heißen!

In der ersten Therapie, lernen wir uns kennen und führen ein Anamnesegespräch durch. Danach führen weitere Diagnostiken durch. Je nach Störungsbereich, testen wir den Wortschatz, das Hörverständnis, oder die Schreib- und Leseleistung. Basierend auf diesen Ergebnissen und dem ärztlichen Befund erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Diesen besprechen wir mit Ihnen und erklären auch, wie Sie die Therapie bestmöglich unterstützen können. Bitte bringen Sie daher etwas mehr Zeit mit, damit wir Ihre Fragen beantworten können.

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